Schwangerschaftsstreifen: Wie man ihnen vorbeugen kann

Die Dehnungsstreifen treten bei Schwangeren, oft auch bei Übergewichtigen auf. Durch die starke Dehnung des Bindegewebes entstehen Risse in der Unterhaut. Die Blutgefäße schimmern dann durch die Risse hindurch, rote bis bläuliche Streifen werden so sichtbar.

Wenn es bei Ihnen zum Vorbeugen schon zu spät: Wer erst mal Dehnungsstreifen hat, der findet hier 5 Tipps zum Loswerden von Schwangerschaftsstreifen.

Schwangerschaftsstreifen – nur bei Schwangeren?

Der Name trügt: Schwangerschaftsstreifen bekommen mitnichten nur schwangere Frauen. Jede Frau kann die Risse bekommen. Es gibt jedoch einige Faktoren, die die Entstehung dieser Risse begünstigen. Dazu zählen ein genetisch bedingtes schwaches Bindegewebe, Mehrlingsschwangerschaften und eine starke Gewichtszunahme. Jüngere Frauen sind zudem öfter von Dehnungsstreifen betroffen als Frauen über 30.

Schwangerschaftsstreifen richtig vorbeugen

Einen definitiven Schutz vor Dehnungsstreifen gibt es leider nicht. Trotzdem gibt es einige Mittel und Tipps, die die Streifen durchaus verhindern oder zumindest einschränken können. Wer sich bei einem Mittel unsicher ist – vor allem während der Schwangerschaft – sollte sich von seinem Arzt beraten lassen.

Tipps und Tricks: Hautöle

Ein beliebtes Mittel gegen Schwangerschaftsstreifen sind Hautöle. Besonders naturreine Öle wie Calendula-, Jojoba-, Mandel- oder Weizenkeimöl sind dafür geeignet. Sie werden schon im frühen Stadium der Schwangerschaft in die Haut einmassiert. Am besten ist es, wenn das Öl direkt nach dem Duschen in die noch feuchte Haut massiert wird – dann ist die Pflege noch intensiver. Auch nach der Geburt kann die Haut an Bauch, Po und an den Oberschenkeln weiterhin mit dem Öl gepflegt werden.

Cremes gegen Schwangerschaftsstreifen

Eine beliebte Spezial-Creme gegen Dehungsstreifen, die gleichzeitig zum Vorbeugen in der Schwangerschaft oder bei Übergewicht hilft, ist die Vichy Creme gegen Schwangerschaftsstreifen.

Massagen, Wechselduschen und Peelings stärken die Haut

Viele Schwangere schwören auf Zupfmassagen. Zweimal täglich angewendet versprechen sie eine bessere Elastizität der Haut. Für die Massage wird eine kleine Hautpartie mit zwei Fingern angehoben, geknetet und wieder losgelassen – dies lockert das Bindegewebe. Auch Massagen mit einem Luffaschwamm oder einer weichen Bürste können gegen Dehnungsstreifen helfen. Wer sich dabei sowieso im Bad aufhält, kann direkt noch den nächsten Tipp beherzigen: Kalt und warm duschen – immer im Wechsel. Wechselduschen haben viele positive Auswirkungen auf den Körper. Sie kurbeln den Kreislauf an, stärken das Immunsystem und straffen die Haut. Empfohlen werden drei bis fünf solcher Wechsel bei jedem Duschgang. Auch ein Peeling kann helfen: Ein bis zwei Mal pro Woche angewendet stärkt und pflegt es die Haut.

Stützende Wäsche und gesunde Ernährung sind wichtig

Es gibt spezielle Wäsche, die den Körper stützt und ihm halt gibt. Besonders empfehlenswert ist hierbei ein gut sitzender BH, der Hautrissen an der Brust vorbeugen kann. Natürlich darf eines nicht fehlen, um Schwangerschaftsstreifen vorzubeugen. Gesunde Ernährung mit viel Vitamin E sowie ein gewisses Maß an Bewegung und Sport dürfen nicht fehlen.

2 Meinungen zu “Schwangerschaftsstreifen: Wie man ihnen vorbeugen kann

  1. Auf 5 Wege, Schwangerschaftsstreifen am Bauch zu entfernen | Bauch-flach.de steht folgendes über diesen Artikel.

    […] Weil es hier in erster Linie um das Entfernen von Schwangerschaftsstreifen geht, wenn man schon davon betroffen ist, habe ich alles, was mit dem vorsorglichen Vermeiden von Dehnungsstreifen zu tun hat, ausgelagert auf ‚Vorbeugung von Schwangerschaftsstreifen‚. […]

  2. Auf Vichy Schwangerschaftstreifen Creme zur Vorbeugung und Reduzierung von Dehnungsstreifen | Bauch-flach.de steht folgendes über diesen Artikel.

    […] Hier findest du viele Tipps zum Vorbeugen von Dehnungsstreifen. […]